Sicherer wohnen mit einer Smart Home Alarmanlage

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Die Zahl der Einbrüche in Deutschland geht deutlich zurück. Dafür sorgt nicht zuletzt moderne Sicherheitstechnik wie eine Smart Home Alarmanlage und intelligente Security-Komponenten. Warum deren Installation gerade jetzt Sinn macht, was es vor dem Kauf und danach zu beachten gibt, und welche Geräte die Sicherheit zusätzlich vergrößern, kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Einbrüche – der materielle Schaden ist nicht das Schlimmste

Sicherheit und das Gefühl von Sicherheit sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Gerade im eigenen Zuhause fühlen sich die meisten Menschen geborgen und sicher. Wegen dieses Gefühls verzichten sie häufig auf spezielle Maßnahmen und Vorkehrungen, die der Sicherheit dienen. Manchmal geht das gut. Doch was, wenn eben doch etwas passiert? Was, wenn es einem Einbrecher gelingt, ins Haus oder in die Wohnung einzusteigen? Es geht dann nicht nur um materielle Schäden durch gestohlene Wertsachen oder zerstörte Türen und Wohnräume, sondern vor allem um den emotionalen Schaden, den so ein Einbruch hinterlässt. Bei elektronischen Geräten, wie Laptops oder Kameras sind oft auch wertvolle Familienfotos verloren und wichtige persönliche Daten. Dieser emotionale Verlust, ist häufig deutlich schlimmer als der materielle! Außerdem ist ein Einbruch immer auch ein massiver Eingriff in die Privatsphäre eines Opfers – und hinterlässt mentale Spuren. Dabei ließe sich das ganz einfach vermeiden: mit einer zeitgemäßen Smart Home Alarmanlage.

Warum ist moderne Sicherheitstechnik heutzutage so wichtig?

Betrachten wir kurz die Kriminalstatistik als Datengrundlage: Auf den ersten Blick wirken die Zahlen eher beruhigend. Die registrierten Wohnungseinbrüche in Deutschland sind 2017 erneut deutlich zurückgegangen. Insgesamt 116 540 versuchte und vollendete Einbrüche konnte die Polizei erfassen. 2016 sind es noch 151 265 gewesen. Das sind knapp 23 Prozent weniger.

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten beiden Jahren erstmals zurückgegangen. Grund dafür ist die bessere Sicherheitstechnik, die Einbrecher abschreckt oder aufhält. 

Das liegt nicht am erlahmenden Interesse der Einbrecher, sondern eher an den Haus- und Wohnungsbesitzern, die sich aktiv mit moderner Sicherheitstechnik vor Übergriffen schützen. Eine generell stark gestiegene Nachfrage nach mechanischen und elektronischen Sicherungsvorkehrungen bestätigte in diesem Zusammenhang auch der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Sicherheitstechnik und Alarmanlagen haben also tatsächlich einen positiven Effekt. Doch, was holst Du Dir da am besten? Eine klassische Alarmanlage vielleicht?

Was bringen herkömmliche Alarmanlagen?

Du hast vielleicht schon einmal die Außensirene von Funkalarmanlagen an der Fassade gesicherter Häuser gesehen. Das ist eine Komponente einer „guten alten“ Alarmanlage, die nicht intelligent vernetzt ist. Sie dient dazu, Einbrecher abzuschrecken. Das Problem dabei: Diese Art von Alarmanlagen warnt, wenn es eigentlich schon zu spät ist, und der Einbruch bereits geschehen ist. Dann ist Omas Goldschmuck aber vielleicht längst an neuen Fingern oder Türen, Fenster und Einrichtung sind schwer beschädigt – und die Täter wahrscheinlich längst über alle Berge. Klassische Alarmanlagen haben also nur wenig präventive Wirkung. Dann doch lieber nichts tun und auf andere „Sicherheitskonzepte“ setzen, die sich beispielsweise in Hollywood bewährt haben?

Hm, sich selbst auf die Lauer legen, um Langfinger abzuschrecken, ist vielleicht nicht die beste Idee. Zumal sie ziemlich gefährlich ist. Schon eher lohnt sich die Einrichtung einer Smart Home Alarmanlage. Sie macht sich bereits bemerkbar, wenn Einbrecher auch nur versuchen, ins Haus zu gelangen. Oder, wenn sie den Garten, den Kellerabgang oder die Einfahrt auch nur betreten. Außerdem verfügt eine Smart Home Alarmanlage über zahlreiche Möglichkeiten, zusätzliche Sicherungskomponenten nahtlos zu integrieren. Damit können sich Haus- und Wohnungsbesitzer Echtzeitbilder von zu Hause aufs Smartphone schicken lassen oder den Eindringling sogar direkt ansprechen (z. B. über ein Zwei-Wege-Audio-System). Wer so ertappt wird, sucht meist schnell das Weite.

Was bietet eine Smart Home Alarmanlage?

Moderne Alarmanlagen vereinen viele der schon genannten Sicherheitskomponenten zu einem umfassenden System. Diese Sicherheitssysteme lassen sich individuell zusammenstellen und mit der Zeit um weitere Module ergänzen. Voraussetzung für eine Smart Home Alarmanlage ist in der Regel eine Zentraleinheit, die alle Einzelteile miteinander vernetzt.

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Beispiel einer Smart Home Basisstation, die sich über eine Smartphone App komfortabel steuern lässt.

Optimalerweise lässt sie sich per App mit dem Smartphone verbinden und weist den Bewohner auf Unregelmäßigkeiten in seinem Zuhause hin. Im Fall der Fälle beweisen sie die Straftat nicht nur mithilfe von Videos, sondern vertreiben Einbrecher, bevor sie aktiv werden können – durch Licht oder Lärm. Bei einigen smarten Sicherheitssystemen kannst Du mit der entsprechenden Kameraausstattung sogar jederzeit live beobachten, was in Deiner Wohnung vor sich geht.

Darauf solltest Du außerdem achten: Smarte Systeme müssen flexibel um zahlreiche Module und Komponenten erweiterbar sein. Dazu zählen beispielsweise Rauchmelder, Wassermelder, die Du ggf. später noch integrieren möchtest. Und natürlich wäre es wünschenswert, dass Du nicht Sicherheits- und Netzwerktechnik studiert haben musst, um sie richtig zu installieren.  

Smarte Zusatzkomponenten für noch mehr Sicherheit

Wie schon beschrieben, gibt es viele weitere Komponenten neben der eigentlichen Alarmanlage, die die Sicherheit in Deinem Zuhause erhöhen können. Dazu zählen Fenster- und Türsensoren, Überwachungskameras, die teilweise auch mit Nachtsicht erhältlich sind, Präsenzsimulationen wie Zeitschaltuhren für Licht & TV, Bewegungsmelder für innen und außen, aber auch automatisch gesteuerte Jalousien und smarte Zutrittssysteme.  

Es gibt praktische Starter-Sets, die nach einem einfachen „Plug-and-Play-Prinzip“ funktionieren und vorkonfigurierte Komponenten enthalten. Grundlage für den Betrieb ist auch hier eine Zentraleinheit, über die alle Einzelelemente miteinander vernetzt sind.

StarterSet_SicherheitBeispiel für ein Starter-Set, mit dem sich das eigene Zuhause absichern lässt. 

Was können smarte Sicherheitssysteme, was klassische nicht können?

Klassische Alarmanlagen halten kaum einen, mit allen Wassern gewaschenen, Einbrecher von seiner Tat ab. Sie warnen nicht rechtzeitig vor einem stattfindenden Einbruch. Genau hier punkten Smart Home Alarmanlagen! Ein paar ihrer Vorzüge:

Pushnachrichten aufs Smartphone bei unerwünschten Besuchern

Sind Türgriffe, Schlösser oder Fenster im Smart Home erst einmal mit Sensoren ausgestattet, erfolgt sofort eine Meldung auf das Smartphone, wenn sich jemand an den Zugängen zu schaffen macht. Dafür sorgen die optischen Sensoren und smarte Drehgriffe. Sie erkennen, ob Fenster offen oder geschlossen sind. Öffnet sie ein Unbefugter, löst das System umgehend Alarm aus und der Besitzer erhält eine Pushnachricht über seine Smart Home App. Er kann sofort reagieren und die Polizei rufen.

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Jederzeit sicher sein, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Dank Oberflächensensoren und Pushnachrichten per App.

Bewegungsmelder im Haus

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Dieser aufmerksame Helfer erkennt Bewegungen in Wohnräumen und schlägt per App Alarm.  

Eine zusätzliche Erweiterung sind Bewegungsmelder im Haus. Sobald Du das Haus verlässt, kannst Du sie aktivieren. Sie bemerken dann selbstständig, ob sich jemand im Haus aufhält, obwohl alle Bewohner abwesend sind. Ist das der Fall leiten sie diese Information an die Basisstation weiter. Je nach definiertem Szenario kann die Basis dann in mehreren Räumen die Beleuchtung anschalten, die Türklingel betätigen, Hundegebell abspielen oder Alarm über eine Sirene auslösen. Ein Einbrecher, der auf einmal im hell erleuchteten Haus steht oder Angst vor Hund und Sirene bekommt, überlegt es sich doch noch einmal anders und verlässt die Wohnung wieder. Und genau darum geht es ja letztendlich.

Anwesenheitssimulatoren

Da, wo kein Licht brennt, fühlen sich Einbrecher wohl. Logische Konsequenz, um es ihnen möglichst unbequem zu machen? Genau: SPOT AN! Dafür gibt es smarte Lichtschalter, Aktoren und Funksteckdosen, die selbstständig das Licht anknipsen oder sogar TV-Flackern simulieren, während Du außer Haus bist. Das täuscht die Anwesenheit von Bewohnern vor, die Einbrecher für gewöhnlich lieber vermeiden.  

Der Schutz vor Eindringligen von außen ist nur eine Teildisziplin, die Smart Home Sicherheitstechnik Dir bietet. Im Haus lauern noch ganz andere Gefahren, denen Du mit smarten Technologien etwas entgegenzusetzen hast:

iStock-638143726_-C-spyderskidooIm Dunkeln ist für Einbrecher gut munkeln. Lichtsimulatoren täuschen die Anwesenheit der Bewohner vor.

Schutz vor Feuer und Bränden

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Lebensretter in der Not: Rauchmelder erkennen rechtzeitig, wenn es brenzlig wird.

Smarte Rauchmelder im ganzen Haus, die miteinander vernetzt sind, schützen Dich und Deine Familie vor Feuer und Bränden. Gerade nachts, wenn alle schlafen und vielleicht nicht gleich bemerken, dass es im Haus brennt. Achtung: Kohlenmonoxid entsteht bei Bränden und ist geruchlos, deshalb kannst Du es auch nicht riechen. Noch bevor das Feuer richtig brennt, kann das Kohlenmonoxid schon zum Tod führen. Besonders sinnvoll sind deshalb auch Kohlenmonoxidmelder, die ein akustisches Signal abgeben, wenn sich übermäßig viel Kohlenmonoxid im Raum befindet.

Rauchmelder sind bekanntlich mittlerweile Pflicht in jedem Haushalt. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Intelligente Rauchmelder interagieren mit den anderen Smart Home Komponenten in Deinem Zuhause: Smarte Rollläden fahren sich z. B. im gesamten Haus hoch, sobald ein Feuer erkannt wird. Bewohner können so schneller aus dem Haus fliehen und auch die Feuerwehr kann im Extremfall schneller eingreifen.

Lebenswichtiger Tipp: Solange das rote Notlicht im Rauchmelder brennt, wird er mit Strom versorgt. Ist das rote Licht erloschen, erhält das Gerät keinen Strom und die integrierte Notbatterie ist ebenfalls leer. Höchste Zeit zu wechseln!

Schutz vor Wasser

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Wasserdetektoren melden Überschwemmungen aus geborstenen Leitungen, bevor es richtig teuer wird.

Es ist der Albtraum schlechthin: Du bist nicht zu Hause und ein Rohr bricht. Die Wohnung steht unter Wasser und der Ärger ist vorprogrammiert. Im Smart Home gibt es auch Detektoren für Wasser aus defekten Leitungen oder Überschwemmungen anderer Art. So lässt sich so das Allerschlimmste rechtzeitig verhindern.

Videoüberwachung innen

Natürlich möchte niemand gern in seinen Privaträumen rund um die Uhr überwacht werden. Aber in manchen Fällen ist eine Videokamera Gold wert, z. B. um zu sehen, ob das Baby in Ruhe schläft, was der Hund gerade anstellt und ob selbst die dunkelsten Ecken im Haus sicher sind.

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Babyphone war gestern: Heute wacht die Smart Home Alarmanlage über die lieben Kleinen.

Mit regelmäßigen Updates bleibt das Smart Home dauerhaft sicher

Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter: Ein gekipptes Fenster, eine offene Garage, eine nicht verschlossene Tür sind willkommene Einladungen für sie. Hier müssen Haus- und Wohnungsbesitzer aufmerksamer sein, um den Langfingern keine Chance zu geben. Smarte Geräte, die über eine Zentrale mit dem Smartphone verbunden sind, helfen dabei.
Was jedoch, wenn das Smartphone gestohlen wird oder verloren geht? Oder Einbrecher versuchen, das Smart Home Netzwerk zu hacken? Wie bei jedem System, das auf Software basiert und über einen Internetzugang verfügt, sind ein Daten-Backup und regelmäßige Updates oberste Bürgerpflicht. Gerade Letzteres schließt mögliche Sicherheitslücken. Dabei solltest Du WLAN-Router, Smartphones, PCs und Tablets nicht vergessen. Es sollte selbstverständlich sein, personenbezogenen Daten niemals preiszugeben. Dann weiß auch kein Dritter, wann jemand zu Hause ist und wann nicht. Wir empfehlen Dir zudem, Deine Gerätekommunikation mit AES-128 Bit zu verschlüsseln und Zugriffe weitgehend einzuschränken. Optimal sind Systeme, zu denen Du die Zugänge (z. B. innerhalb der Familie) individuell vergeben und im Fall der Fälle auch wieder entziehen kannst. Ach ja, und Passwörter, die nicht „mami75“ oder „123456“ heißen, sondern etwas komplexer sind, schaden sicher auch nicht.

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