Wie kann man smart heizen, um Energie zu sparen?

iStock-686202132
Laut einer Studie verbrauchen deutsche Haushalte den Großteil der Gesamtenergie, nämlich sage und schreibe 77 Prozent, zum Heizen. Zum Vergleich: Für die Beleuchtung schlagen 2 Prozent zu Buche und für alle eingesetzten Haushaltsgeräte gerade einmal 9 Prozent. Fragt sich: Geht das mit dem Heizen heutzutage nicht auch smarter? Wo und wie ließe sich Energie gezielt einsparen? Prädestiniert für ein zeitgemäßes Energiemanagement sind Smart Homes. Neben automatischen Beleuchtungs-, Belüftungs-, Sicherheits- und Entertainmentszenarien kannst Du Dir mit einer smarten Heizungssteuerung viel Gutes tun – und ganz nebenbei auch Deinem Geldbeutel und der Umwelt. Wie Du im kommenden Winter smart heizt, erfährst Du hier in diesem Artikel.

Was ist eine Smart Home Heizungssteuerung?

Es gibt viele Arten zu heizen: mit Kohle, Öl, Gas, regenerativen Ressourcen, wie Holz, Sonne und, und, und. Grundsätzlich gilt: Je weniger CO2 bei der Wärmeerzeugung ausgestoßen wird, desto nachhaltiger. Je geringer der Verbrauch, desto günstiger aber auch für den Haus- oder Wohnungsbesitzer. Als Mieter hast Du darauf nicht so wirklich großen Einfluss – Altbaubewohner wissen, wovon wir reden:

  • zugige Ecken bei Fenstern, aus denen die Wärme entweicht
  • Türspalte, durch die der Wind pfeift
  • schlecht gedämmte Wände und Dächer

Am Zustand des Gebäudes kannst Du wenig ändern. Aber Energiesparen kannst Du trotzdem! Mit relativ einfachen und preiswerten Maßnahmen kannst Du z. B. Deinen Energieverbrauch automatisch regulieren, indem Du smarter heizt. Das funktioniert heute bereits sehr gut mit einer cleveren Heizung, die sich automatisch (fern)steuern, überwachen, kontrollieren und programmieren lässt.

Stell Dir das Szenario vor: Es ist ein nasskalter, grauer Februarabend und Du läufst im Schneematsch von der Arbeit nach Hause. Du kommst zu Hause an und die Wohnung ist bei Deiner Ankunft bereits auf Deine persönliche Wohlfühltemperatur vorgewärmt. Herrlich! Und smart! Doch wie funktioniert das? Über eine Steuerungszentrale, die mit Deiner Heizungsanlage vernetzt ist und über Temperatursensoren sowie -regler und Thermostate, die den Energieverbrauch intelligent regeln.

Steuerungszentrale_heizung

Wohltemperiertes Gerät: eine intelligente Zentraleinheit für smartes Heizen.

Smartes Heizen basiert auf einem modernen Technikkonzept

Vom Ablauf her ist das Ganze erstaunlich simpel: In der Zentraleinheit kannst Du Dein persönliches Heizprogramm eingeben. Moderne Sensoren für IoT (Internet of Things) übernehmen die Echtzeitkontrolle und messen kontinuierlich die Raumtemperatur. Wann immer nötig, wird automatisch nachjustiert, bis Deine Wohlfühltemperatur erreicht ist. Das Tolle daran: Du kannst auch verschiedene Tag- und Nachtprogramme nutzen. Dann regelt sich Deine smarte Heizung selbstständig herunter, während Du friedlich in Deinem warmen Bett schlummerst, und regelt sich selbst rauf, bevor Du am Morgen verschlafen ins Bad schlappst. Für uns, einer der größten Vorteile einer smarten Heizung, denn ganz ehrlich: Niemand mag ein kaltes Bad am frühen Morgen. Also, fast niemand:

Nach Bedarf und persönlichem Temperaturempfinden heizen

Also, automatische Heizungsregelung für ein vordefiniertes Zeitfenster: check!
In den verschiedenen Räumen, in denen wir leben, möchten wir gern unterschiedliche Temperaturen haben. Im Bad soll es immer schön warm sein. Im Schlafzimmer haben es die meisten Menschen gern etwas kühler – 16 bis 18 Grad Celsius sind hier laut Schlafforschern die gesündeste Option. Im Wohnzimmer darf es gern etwas mehr sein:
23 Grad wären doch prima. Diese Art der Einzelraumregelung ist kein Problem. Wenn Du entsprechende Thermostate dafür anbringst. Hier gibt es auch so fantastische neue Funktionen, wie Präsenzmelder für Personen. Ja, eine intelligente Heizung weiß, wann Menschen sich in einem Raum befinden und wann nicht. Sie beheizt diese Räume dann bei Bedarf und regelt menschenleere Räume herunter. Das ist nicht nur praktisch, sondern spart ganz nebenbei richtig Energie.

Schlaues Zubehör – Thermostate, Regler & Sensoren

Auch mit einem relativ günstigen Smart Home System kannst Du ordentlich Heizkosten sparen. Dafür reichen schon die einfachen Einstellmöglichkeiten günstiger Steuerungen. Dazu zählen Zeitschaltuhren in den Thermostaten, die regeln, an welchen Tagen, wie viel geheizt werden soll. Hochwertigere Geräte lassen sich bequem per Smartphone App aussteuern. Also digital und nicht mehr manuell. Die Heizung von unterwegs auf- und abdrehen, ist damit genauso möglich wie ein automatisches Ausschalten beim Lüften der Räume.

Thermostate

iStock-628090276_-C-Alexandra-Iakovleva

Die Wohnung von überall auf Wohlfühltemperaturen bringen: Per Smartphone App und smartem Heizthermostat geht das mit nur einem Klick

Ein Beispiel für einen solchen Heizkörperthermostat siehst Du unten im Bild. So ein Thermostat ist ganz einfach zu installieren. Er lässt sich gezielt programmieren und sorgt für eine individuelle Regelung der Radiatoren. Du kannst zahlreiche persönliche Heizprofile eingeben und mehrere Heizphasen je nach Nutzung einprogrammieren. Danach läuft die Heizung von selbst.  

Sensoren & Kontakte

Ebenfalls Teil eines smarten Heizsystems sind optische Tür- und Fensterkontakte mit eingebauten Sensoren. Steht ein Fenster offen oder wird gekippt, schließt sich das Heizungskörperventil automatisch über verbundene Heizkörperthermostate z. B. während des Lüftens. Wird das Fenster geschlossen, öffnet sich das Ventil wieder. Die Heizung fährt sich wieder hoch. Dafür sorgen intelligente Sensoren, die an den Griffen integriert sind. Sie erkennen an der Position des Griffs, wenn ein Fenster geöffnet wird und regelt die Heizung entsprechend.

Fotolia_94650325_-C-ulkas

Schlaues Teil: Der Sensor erkennt, ob ein Fenster offen oder geschlossen ist und passt die Heizung entsprechend an.

Energiesparpotenziale durch smartes Heizen

Wie schon gesagt: Einen Großteil der Energie, die wir beim Wohnen verbrauchen, pulvern wir ins Heizen (zumindest in den nördlichen Breitengraden). Kurzer Reminder: bis zu 77 Prozent der Gesamtenergie fließen ins Heizen. Der Einsatz intelligenter Messsysteme für Strom, Gas und Wärme allein könnte schon dazu führen, dass 14 Prozent weniger Energie verbraucht wird. Das gelingt allerdings nur mit dem Einsatz von Smart Home Systemen, die sich für ein zeitgemäßes Energiemanagement eignen. Laut einer Dresdner Studie können smarte Heizer bis zu 9 Prozent der Energie einsparen. Allein dadurch, dass sie ein automatisches Energiemanagementsystem zum Heizen nutzen, das den Empfehlungen der Energieverordnung der Bundesregierung folgt. Das klingt im ersten Moment nicht sehr hoch. Bedenkt man jedoch, dass ein 4-Personen-Haushalt zum Heizen zwischen 90 bis 160 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr verbraucht, kannst Du mit Deinen aktuellen Heizkosten einfach mal nachrechnen. Schau Dir an, was Du im Moment jährlich zahlst und dann rechne knapp 10 Prozent davon heraus. Da brauchst Du bestimmt nicht lang, um zu sehen, dass Du Dir davon bald eine schicke Winterjacke, ein romantisches Dinner, einen kleinen Ausflug oder andere Dinge leisten kannst, die im Januar und Februar guttun. 

Einrichtung Deiner Smart Home Heizungssteuerung leicht gemacht

Das klingt ja alles ganz prima, aber wie installierst Du so ein smartes Heizsystem in Deinen vier Wänden? Am praktischsten ist ein sogenanntes Starter-Set, bei dem bereits eine Basisstation, mehrere Regler und Thermostate und ein bis zwei Tür- bzw. Fensterkontakte enthalten sind. Zu kompliziert? Ist es wirklich nicht:

Du bist nicht so der Techie und brauchst Beratung beim Kauf und Hilfe beim Installieren Deiner smarten Heizsteuerung? Dann buch doch einfach unsere Smart Home Party. Einer unserer Smartifier kommt dann zu Dir nach Hause, berät Dich ausführlich und unterstützt Dich sogar beim Einrichten Deines Smart Homes. Hier erfährst Du mehr:

Smart Home Party buchen

Quellenangabe

Bitte gib die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.